Bei Übertragung zählt jedes Kilo-Bit
04.11.2010 - RÜSSELSHEIM
BREITBAND Stadtentwicklungsgesellschaft registriert verstärkte Nachfrage im Hasengrund
(red). Schnelle Datennetze als Grundvoraussetzung für zukünftige Geschäfts- und Vermietungserfolge werden von der Stadtentwicklungsgesellschaft (Steg) begrüßt. Die Stadtwerke haben das Anbieten solcher Netze, wie berichtet, kürzlich als ein künftiges Geschäftsfeld bezeichnet.
„Vereinzelte Hinweise und Anfragen zu diesem Thema haben wir schon seit einiger Zeit erhalten“, erklärt Michael Frammelsberger, Geschäftsführer der Steg, in einer Pressemitteilung. Aber inzwischen werde das Thema für viele Betriebe und Vermieter im Gewerbegebiet Hasengrund offenbar zu einer wichtigen Angelegenheit. Die Ankündigung der Stadtwerke stoße deshalb vielfach auf Zustimmung. Hintergrund sei der im gewerblichen Bereich rasant zunehmende Datenverkehr zwischen Unternehmen und ihren Lieferanten, Kunden, Partnern und Standorten, der von den bestehenden Netzen teilweise nur noch unzureichend bewältigt werde.
Bei der verfügbaren Technik auf Kupferkabelbasis handele es sich zudem um so genannte „shared services“ (geteilte Dienste). Das bedeute, je mehr Teilnehmer gleichzeitig auf ein Netz zugreifen, desto langsamer werde der Datendurchsatz. Zusätzlich sei die Kupferkabeltechnik auch relativ störanfällig.
„Wir betreiben Fernwartung von Computern“, erläutert in der Steg-Pressemitteilung zum Beispiel Alexander Rosslau von der Firma „Rote Diskette“, „bei uns zählt jedes Kilo-Bit Übertragungsrate“, und sein Partner Marcus Kraft fügt hinzu: „Breitband auf Glasfaserbasis mit Datenübertragungsraten von bis zu bis zu 51 000 kbit/s wäre für unsere Arbeit optimal“.
Auch für einige Vermieter werde das Thema „Breitband“ immer wichtiger, da Mietinteressenten verstärkt danach fragen. Bernd Dillmann, Inhaber von Office twenty-M in der Eisenstrasse, schrieb vor kurzem an die Steg, dass ein Knackpunkt und Wehrmutstropfen bei den Verhandlungen mit potenziellen Mietern immer wieder die zu langsamen Datenverbindungen gewesen seien.
„Breitband wird immer mehr zu einem entscheidenden Standortvorteil“, bilanziert die Steg. Deshalb unterstützte man die Aktivitäten der Stadtwerke nach Kräften.
Quelle: Main-Spitze, Artikel v. 04.11.2010









